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  • Herzklopfen & Herzstolpern verstehen | Herz ohne Panik 2
  • Kermit erklärt: Hält die Koalition bis zur Wahl? | Politisches Großwetter

Kategorie: Gesellschaft & Orientierung

  • Herzklopfen & Herzstolpern verstehen | Herz ohne Panik 2

    Herzklopfen & Herzstolpern verstehen | Herz ohne Panik 2

    Herz ohne Panik – Teil 2

    Wenn das Herz plötzlich laut wird

    Warum Herzklopfen, Herzstolpern oder ein spürbarer Herzschlag nicht automatisch etwas Gefährliches bedeuten.

    Viele Menschen erleben nach einem Herzinfarkt, einer Herzdiagnose oder sogar nach einer einfachen Untersuchung etwas Merkwürdiges:

    Plötzlich hören sie ihr Herz.

    Sie spüren jeden Schlag. Sie bemerken jede kleine Veränderung. Manchmal reicht schon ein kräftiger Herzschlag und sofort entsteht die Frage:

    „Ist das normal?“
    „Ist das gefährlich?“
    „Geht es wieder los?“

    Dabei hat sich oft nicht zuerst das Herz verändert.

    Sondern unsere Aufmerksamkeit.

    Vor einem Herzereignis schlägt unser Herz seit Jahrzehnten zuverlässig vor sich hin. Tag und Nacht. Millionen Male. Ohne dass wir ihm besondere Beachtung schenken.

    Nach einem Schreck, einer Diagnose oder einem Krankenhausaufenthalt beginnt jedoch etwas Neues:

    Wir hören hin. Wir beobachten. Wir kontrollieren.

    Und je genauer wir lauschen, desto mehr entdecken wir plötzlich Dinge, die wahrscheinlich schon vorher da waren.

    Palpitationen – ein kompliziertes Wort für etwas sehr Häufiges

    Ärzte verwenden für spürbares Herzklopfen häufig den Begriff Palpitationen.

    Das bedeutet zunächst einmal nur:

    • Man spürt seinen Herzschlag.
    • Man nimmt einzelne Schläge bewusst wahr.
    • Man empfindet den Rhythmus als ungewohnt.
    • Manchmal fühlt sich das Herz stärker oder schneller an.

    Wichtig ist:

    Ein spürbarer Herzschlag bedeutet nicht automatisch Gefahr.

    Palpitationen können bei Herzrhythmusstörungen auftreten. Sie können aber ebenso bei völlig normalem Herzrhythmus vorkommen.

    Stress, Angst, Schlafmangel, Kaffee, körperliche Belastung oder innere Anspannung können dazu beitragen, dass wir unser Herz deutlicher wahrnehmen.

    Warum Angst das Herz lauter macht

    Das Gemeine ist:

    Wenn wir Angst bekommen, reagiert unser Körper.

    • Der Puls steigt.
    • Die Atmung verändert sich.
    • Die Muskulatur spannt sich an.
    • Der Körper wird wachsamer.

    Und genau diese Reaktionen nehmen wir anschließend wieder als Bedrohung wahr.

    So entsteht ein Kreislauf:

    Herz spüren → Angst → Anspannung → Herz stärker wahrnehmen → noch mehr Angst

    Viele Menschen kennen diesen Kreislauf. Und viele glauben zunächst, sie seien damit allein.

    Das sind sie nicht.

    Beobachten statt erschrecken

    Natürlich sollte man neue oder starke Beschwerden immer ernst nehmen.

    Aber nicht jeder kräftige Herzschlag ist ein Notfall.

    Manchmal hilft es, sich zunächst einige einfache Fragen zu stellen:

    • Bin ich gerade gestresst?
    • Habe ich schlecht geschlafen?
    • Habe ich genug getrunken?
    • Habe ich viel Kaffee getrunken?
    • Bin ich angespannt oder besorgt?

    Der Körper ist kein Feind.

    Und das Herz arbeitet die meiste Zeit nicht gegen uns. Sondern für uns.

    Merksatz:

    Das Herz schlägt nicht gegen uns.
    Die meiste Zeit versucht es einfach nur, uns am Leben zu halten.

    ❤️ Von Menschen für Menschen
    Team Rufe-Dich

  • Kermit erklärt: Hält die Koalition bis zur Wahl? | Politisches Großwetter

    Kermit erklärt: Hält die Koalition bis zur Wahl? | Politisches Großwetter

    Kermit erklärt · Folge 1

    Hält die Koalition bis zur Wahl?

    Quak, meine lieben Zweibeiner.

    Hier ist Kermit – der Wetterfrosch mit gesundem Menschenverstand.

    Heute schauen wir nicht auf Tiefdruckgebiete über dem Atlantik, sondern auf ein ganz besonderes Hochdruck- und Tiefdruckgemisch: die aktuelle Regierungskoalition in Berlin.

    Von außen sieht es aus wie klassisches Frühlingswetter in Deutschland: mal sonnig, mal gewittrig, und zwischendurch diese merkwürdigen Phasen, in denen alle so tun, als wäre alles ganz normal, während die Wolken schon ziemlich dunkel werden.

    Die Partner sitzen gemeinsam in einem Boot – pardon, in einer Koalition – und paddeln tapfer weiter.

    Mal rudert einer kräftig. Mal lässt ein anderer das Paddel sinken und schaut nachdenklich in die Wellen. Hin und wieder ruft jemand: „Alle zusammen!“

    Und für fünf Minuten sieht es wirklich harmonisch aus.

    Dann kommt wieder eine Böe.

    Und es platscht ordentlich.

    Bei uns im Teich ist das einfacher.

    Wenn das Wasser zu warm wird, springen wir gemeinsam auf die nächste Seerose.

    Bei Menschen ist das komplizierter.

    Da wird erst diskutiert, ob die Seerose überhaupt die richtige Farbe hat, ob sie haushaltsneutral ist, und ob man nicht vorher eine Arbeitsgruppe „Zukünftige Seerosenstrategie 2035“ gründen sollte.

    Besonders spannend wird es, wenn man die Stimmung beobachtet.

    Es gibt diese Momente, in denen man merkt: Die Luft ist dünn.

    Die Geduld auch.

    Und doch halten sie irgendwie zusammen.

    Beim Fußball gilt:

    Wenn es 7:1 steht, diskutiert man selten noch über die Taktik.

    Dann versucht man meistens nur noch, das Spiel ordentlich zu Ende zu bringen.

    In der Politik ist das manchmal ähnlich.

    Je näher die nächste Wahl kommt, desto mehr beginnen alle Beteiligten auf die Anzeigetafel zu schauen.

    Und desto weniger auf den Ball.

    Ob die Koalition hält?

    Vielleicht.

    Ob alle Beteiligten schon an die Zeit danach denken?

    Ganz bestimmt.

    Kermits Wetterbericht

    „`

    🌤 Heute wechselhaft.

    🌦 Morgen ebenfalls.

    🌩 Vor der Wahl örtlich starke Böen.

    🐸 Schirm mitnehmen.

    „`

    Aber keine Sorge: Das Schöne am Wetter ist, dass es sich ändert.

    Was heute wie ein Sturmtief aussieht, kann morgen schon eine angenehme Brise sein.

    Und manchmal hilft es, nicht jede Wolke gleich für den Weltuntergang zu halten.

    Bleibt gelassen.

    Bleibt neugierig.

    Und schaut ab und zu aus dem Fenster.

    Quak,

    Kermit

    Der Wetterfrosch mit gesundem Menschenverstand