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Geschichten

  • Ein letzter Herzenswunsch – mit Team Rufe-Dich zu Werder Bremen
  • Herz ohne Panik – Teil 3 | Warum Hitze nicht automatisch ein Herzproblem bedeutet
  • Herzklopfen & Herzstolpern verstehen | Herz ohne Panik 2

Schlagwort: Team Rufe-Dich

  • Ein letzter Herzenswunsch – mit Team Rufe-Dich zu Werder Bremen

    Ein letzter Herzenswunsch – mit Team Rufe-Dich zu Werder Bremen

    Ein letzter großer Wunsch: Mit dem Krankenwagen ins Weserstadion

    Wie Team Rufe Dich gemeinsam mit einem starken Netzwerk einem schwer erkrankten Werder-Fan einen besonderen Tag ermöglichen konnte.

    Manche Fahrten führen nicht ins Krankenhaus.

    Manche führen zu einem Ort, an dem noch einmal ein großer Wunsch Wirklichkeit werden kann.

    Für viele Menschen ist ein Fußballspiel Alltag, Leidenschaft und Erinnerung.

    Für einen schwer erkrankten Mann aus dem Landkreis Leer wurde der Besuch eines Heimspiels des SV Werder Bremen jedoch zu etwas viel Größerem:

    zu einem letzten großen Herzenswunsch.

    Am vergangenen Samstag konnte Team Rufe Dich diesem Wunsch ein Stück näherkommen.

    Der 1985 geborene Werder-Fan war aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr in der Lage, die Fahrt nach Bremen selbst zu organisieren oder ohne Unterstützung anzutreten.

    Also wurde aus einem gewöhnlichen Samstag ein besonderer Einsatz.

    Nicht zum Krankenhaus – sondern ins Stadion

    Team Rufe Dich übernahm die Fahrt mit einem Krankenwagen und begleitete den Mann ehrenamtlich nach Bremen.

    Mit dabei waren Andreas Pfaff und Jürgen von Team Rufe Dich sowie Uwe als familiäre Begleitperson.

    Ziel war diesmal nicht eine Klinik.

    Ziel war das Weserstadion.

    Noch einmal Werder Bremen sehen.

    Noch einmal die Atmosphäre im Stadion erleben.

    Noch einmal Teil dieser Gemeinschaft sein.

    Ohne Netzwerk wäre es nicht gegangen

    Ein solcher Tag entsteht nicht durch eine einzelne Person.

    Eine wichtige Rolle spielte der SV Werder Fanclub Moormerland.

    Der Fanclub stellte den Kontakt nach Bremen her, unterstützte bei der Organisation der Eintrittskarten und half dabei, die Anfahrt mit dem Krankenwagen bis zum Stadion möglich zu machen.

    Genau dort zeigt sich, was ein Netzwerk leisten kann:

    Viele kleine Beiträge werden gemeinsam zu etwas, das ein einzelner Mensch kaum allein möglich machen könnte.

    Von Menschen. Für Menschen.

    Für Team Rufe Dich war dieser Einsatz mehr als eine Fahrt.

    Er steht für eine Haltung, die unser Motto sichtbar macht:

    Von Menschen. Für Menschen.

    Wir verdienen unser Geld damit, Menschen zu unterstützen und sicher ans Ziel zu bringen.

    Aber es gibt Momente, in denen wirtschaftliche Fragen keine Rolle spielen sollten.

    Dieser Einsatz wurde deshalb vollständig ehrenamtlich durchgeführt.

    Andreas Pfaff kennt solche Fahrten bereits aus früheren Einsätzen im Zusammenhang mit dem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes.

    Die Erfahrung dahinter ist einfach:

    Mit vorhandener Technik, Kontakten, Zeit und etwas Organisation kann manchmal etwas ermöglicht werden, das für einen schwer kranken Menschen einen enormen Wert hat.

    Es ging an diesem Tag nicht nur um Fußball

    Es ging nicht nur um ein Stadion.

    Nicht nur um ein Spiel.

    Nicht nur um Werder Bremen.

    Es ging darum, einem Menschen noch einmal etwas zu ermöglichen, das für ihn persönlich wichtig war.

    Vielleicht sind es genau solche Tage, die zeigen, dass Hilfe manchmal sehr viel einfacher beginnt, als man denkt.

    Team Rufe Dich bedankt sich bei allen Beteiligten, bei der familiären Begleitung und besonders beim SV Werder Fanclub Moormerland für die Unterstützung.

    Denn manchmal geht es nicht darum, einem Leben mehr Tage zu geben.

    Es geht darum, der verbleibenden Zeit mehr Leben zu geben.
    Team Rufe Dich
    Von Menschen. Für Menschen.
    Fotocollage einer Herzenswunsch-Fahrt mit Rettungswagen, schwer erkranktem Werder-Bremen-Fan, Begleitern und grün-weißer Ausstattung auf dem Weg zum Fußballerlebnis.
  • Herz ohne Panik – Teil 3 | Warum Hitze nicht automatisch ein Herzproblem bedeutet

    Herz ohne Panik – Teil 3 | Warum Hitze nicht automatisch ein Herzproblem bedeutet


    Herz ohne Panik – Teil 3: Ältere Frau genießt bewusst die Sommersonne. Tipps zum sicheren Umgang mit Hitze, Herz und Kreislauf.

    ❤️ HERZ OHNE PANIK – TEIL 3

    Warum Hitze nicht automatisch ein Herzproblem bedeutet.

    🌞 Draußen sind es 32 Grad.

    Sie gehen ein paar Schritte. Sie tragen Einkäufe. Sie arbeiten im Garten. Oder stehen am Grill.

    Und plötzlich denken viele:

    „Ich bekomme schlechter Luft…“
    „Mein Herz macht bestimmt wieder Probleme…“

    Dabei passiert zunächst etwas völlig Normales.

    Unser Körper arbeitet.

    Bei Hitze versucht er, sich zu kühlen. Das Herz pumpt etwas mehr Blut zur Haut. Die Gefäße erweitern sich. Man schwitzt. Man atmet schneller.

    All das kostet Energie.

    Gerade mit zunehmendem Alter spüren wir diese Belastung deutlicher als früher. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass etwas nicht stimmt.

    Was oft gefährlicher ist

    Nicht die Hitze.

    Sondern die Angst vor der Hitze.

    Denn Angst verändert ebenfalls die Atmung. Sie macht sie flacher, schneller, unruhiger.

    „Jetzt stimmt etwas mit meinem Herzen nicht.“

    Ein Kreislauf beginnt. Nicht durch das Herz. Sondern durch die Angst.

    Was hilft?

    ❤️ Langsamer werden.

    💧 Ausreichend trinken.

    🌳 Schatten suchen.

    🚶 Belastungen auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen.

    🌬️ Ruhig und bewusst weiteratmen.

    Der Körper braucht manchmal keine Panik.

    Er braucht nur etwas Unterstützung.

    Unser Ziel

    Nicht jede körperliche Veränderung ist ein Notfall.

    Aber jede Veränderung verdient Aufmerksamkeit.

    Verstehen statt erschrecken. Beobachten statt sofort befürchten.

    Denn genau dort beginnt Orientierung.

    Und Orientierung nimmt der Angst oft ihren größten Verbündeten.

    ⚠️ Wichtig:

    Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Untersuchung. Treten plötzlich starke Brustschmerzen, Atemnot in Ruhe, Bewusstseinsstörungen oder andere akute Beschwerden auf, sollte selbstverständlich sofort medizinische Hilfe gerufen werden.

    ❤️ Team Rufe-Dich

    Menschen für Menschen.

  • Herzklopfen & Herzstolpern verstehen | Herz ohne Panik 2

    Herzklopfen & Herzstolpern verstehen | Herz ohne Panik 2

    Herz ohne Panik – Teil 2

    Wenn das Herz plötzlich laut wird

    Warum Herzklopfen, Herzstolpern oder ein spürbarer Herzschlag nicht automatisch etwas Gefährliches bedeuten.

    Viele Menschen erleben nach einem Herzinfarkt, einer Herzdiagnose oder sogar nach einer einfachen Untersuchung etwas Merkwürdiges:

    Plötzlich hören sie ihr Herz.

    Sie spüren jeden Schlag. Sie bemerken jede kleine Veränderung. Manchmal reicht schon ein kräftiger Herzschlag und sofort entsteht die Frage:

    „Ist das normal?“
    „Ist das gefährlich?“
    „Geht es wieder los?“

    Dabei hat sich oft nicht zuerst das Herz verändert.

    Sondern unsere Aufmerksamkeit.

    Vor einem Herzereignis schlägt unser Herz seit Jahrzehnten zuverlässig vor sich hin. Tag und Nacht. Millionen Male. Ohne dass wir ihm besondere Beachtung schenken.

    Nach einem Schreck, einer Diagnose oder einem Krankenhausaufenthalt beginnt jedoch etwas Neues:

    Wir hören hin. Wir beobachten. Wir kontrollieren.

    Und je genauer wir lauschen, desto mehr entdecken wir plötzlich Dinge, die wahrscheinlich schon vorher da waren.

    Palpitationen – ein kompliziertes Wort für etwas sehr Häufiges

    Ärzte verwenden für spürbares Herzklopfen häufig den Begriff Palpitationen.

    Das bedeutet zunächst einmal nur:

    • Man spürt seinen Herzschlag.
    • Man nimmt einzelne Schläge bewusst wahr.
    • Man empfindet den Rhythmus als ungewohnt.
    • Manchmal fühlt sich das Herz stärker oder schneller an.

    Wichtig ist:

    Ein spürbarer Herzschlag bedeutet nicht automatisch Gefahr.

    Palpitationen können bei Herzrhythmusstörungen auftreten. Sie können aber ebenso bei völlig normalem Herzrhythmus vorkommen.

    Stress, Angst, Schlafmangel, Kaffee, körperliche Belastung oder innere Anspannung können dazu beitragen, dass wir unser Herz deutlicher wahrnehmen.

    Warum Angst das Herz lauter macht

    Das Gemeine ist:

    Wenn wir Angst bekommen, reagiert unser Körper.

    • Der Puls steigt.
    • Die Atmung verändert sich.
    • Die Muskulatur spannt sich an.
    • Der Körper wird wachsamer.

    Und genau diese Reaktionen nehmen wir anschließend wieder als Bedrohung wahr.

    So entsteht ein Kreislauf:

    Herz spüren → Angst → Anspannung → Herz stärker wahrnehmen → noch mehr Angst

    Viele Menschen kennen diesen Kreislauf. Und viele glauben zunächst, sie seien damit allein.

    Das sind sie nicht.

    Beobachten statt erschrecken

    Natürlich sollte man neue oder starke Beschwerden immer ernst nehmen.

    Aber nicht jeder kräftige Herzschlag ist ein Notfall.

    Manchmal hilft es, sich zunächst einige einfache Fragen zu stellen:

    • Bin ich gerade gestresst?
    • Habe ich schlecht geschlafen?
    • Habe ich genug getrunken?
    • Habe ich viel Kaffee getrunken?
    • Bin ich angespannt oder besorgt?

    Der Körper ist kein Feind.

    Und das Herz arbeitet die meiste Zeit nicht gegen uns. Sondern für uns.

    Merksatz:

    Das Herz schlägt nicht gegen uns.
    Die meiste Zeit versucht es einfach nur, uns am Leben zu halten.

    ❤️ Von Menschen für Menschen
    Team Rufe-Dich

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